Projektmanagement im Umfeld sozialer Arbeit

Das ökonomische Prinzip

Auch wenn wir im Umfeld sozialer Arbeit, wie etwa in der Bezugsbetreuung, nicht besonders häufig mit ökonomischen Themenstellungen konfrontiert sind (außer mit denen der Klienten), so ist es spätestens im Projektmanagement hilfreich, dieses Prinzip zu kennen.


Das ökonomische Prinzip besagt, dass entweder mit vorhandenen Mitteln ein möglichst großer Erfolg erzielt (Maximalprinzip) oder ein vorgegebenes Ziel mit dem Einsatz möglichst geringer Mittel realisiert werden soll (Minimalprinzip). Das Optimumprinzip ist schließlich die beste Kombination aus eingesetzten Mitteln und erreichbaren Zielen.

Das ökonomische Prinzip in der sozialen Arbeit

Maximalprinzip:

Für den Einkauf von Werkzeugen für die Arbeitstherapie sind 1.000 Euro Budget vorgegeben, damit soll möglichst viel Werkzeug angeschafft werden.


Minimalprinzip:

Es werden 30 verschiedene Werkzeuge benötigt. Diese sollen mit geringstmöglichen Kosten angeschafft werden.


Optimumprinzip:

Die Werkzeuge werden qualitativ hochwertig angeschafft, ab 25 Werkzeugen gibt es Staffelpreise und die Anschaffungskosten bleiben unter 1.000 Euro.


Natürlich ist das Streben nach dem Optimum der Königsweg. In der sozialen Arbeit ist es jedoch oft eher so, dass man vorwiegend nach dem Minimalprinzip arbeiten muss.

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